Infos zum Semesterticket

Liebe Studierende, bald wird es eine Umfrage geben, mit der wir ermitteln möchten, ob an der Hochschule Ansbach ein Semesterticket eingeführt werden soll und wenn ja, ob ein Ticket gewünscht wird, das nur regional für Ansbach und die nähere Umgebung gilt oder eines für den gesamten VGN-Verbundraum. Beide Modelle werden nachfolgend kurz erläutert, bitte lesen Sie sich diese Informationen genau durch, bevor Sie Ihre Stimme abgeben.

Konkrete Preise können für Ansbach in beiden Fällen noch nicht genannt werden; zur Information und um die Größenordnung zu veranschaulichen sind deshalb aktuelle Preise vergleichbarer Tickets aufgeführt.

 Modell 1Modell 2
GeltungsbereichNahverkehr im Raum Ansbachgesamter
VGN-Verbundraum
Finanzierungvollsolidarisch, d.h. für den verpflichtenden Solidarbeitrag erhält man eine uneingeschränkte FahrtberechtigungStufenmodell (*), d.h. für den verpflichtenden Solidarbeitrag erhält man ein Ticket mit erheblichen Ausschlusszeiten, welche durch ein freiwillig zu erwerbendes Zusatzticket aufgehoben werden
Vergleichbares Semesterticket und Preise im Sommersemester 2017Bamberg
38 €
Erlangen-Nürnberg
Basisticket (verpflichtend):
gilt werktags (Mo-Fr) von 19 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, an Wochenenden und Feiertagen keine Ausschlusszeit;
71 €
Zusatzticket (optional, Aufhebung der Ausschlusszeit):
204,20 €

FAQ:

Was ist ein Semesterticket?

Ein Semesterticket ist grundsätzlich ein Fahrausweis für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der für Studierende ein volles Semester (6 Monate) lang gilt. Jeder Studierende ermöglicht durch Zahlung eines Solidarbeitrages einen günstigeren Preis für alle.

Wie sieht das Angebot aus?

Jeder Studierende beteiligt sich solidarisch am Sockel, und kann dafür 6 Monate lang an Wochenenden und Feiertagen rund um die Uhr sowie unter der Woche von 19 bis 6 Uhr das komplette VGN-Gebiet kostenlos nutzen. Optional gibt es ein Zusatzticket, das 6 Monate lang rund um die Uhr VGN-Benutzung ermöglicht.

Was ist ein Sockelmodell?

Beim Sockelmodell wird ein Teil der Kosten solidarisch von Allen finanziert, der andere Teil kann freiwillig zusätzlich erworben werden. Dadurch verringern sich die Kosten für Alle, aber keiner ist gezwungen, mehr als den sozialverträglichen Solidarbeitrag aufzubringen.

Warum kann ich mit dem Sockelticket nicht in die Vorlesung fahren?

Der Solidarbeitrag ermöglicht in erster Linie den vergleichsweise günstigen Gesamtpreis. Als Gegenleistung kannst Du das Gesamtnetz am Wochenende, an Feiertagen und werktags von 19 bis 6 Uhr nutzen. Ein Solidarbeitrag, der auch Fahrten zu den Hauptzeiten ermöglicht, wäre deutlich teurer als das rechtliche Limit.

In welchen Fällen ist eine Befreiung vom Solidarbeitrag möglich?

Einzig schwerbehinderte Studierende können auf Antrag befreit werden, wenn sie nach dem SGB IX Anspruch auf unentgeltliche Beförderung haben und das Beiblatt zum Ausweis für schwerbehinderte Menschen mit der zugehörigen gültigen Wertmarke vorlegen. Der Antrag ist vor Fälligkeit bei der zuständigen Hochschule bzw. Einrichtung zu stellen.

Wer schließt den Vertrag mit dem VGN?

Die Studierendenvertretungen sind in Bayern keine Rechtskörperschaft, können also keine Verträge schließen. Deshalb ist der Vertragspartner das Studentenwerk.

Kann ich eine weitere Person, mein Fahrrad oder meinen Hund auf dem Semesterticket mitnehmen?

Nein. Für alle Semestertickets gilt: Für eine weitere Person, für ein Fahrrad oder einen Hund muss zu allen Tageszeiten und allen Wochentagen ein separater Fahrschein gelöst werden.

Auf was muss ich achten, wenn ich mit dem Semesterticket aus dem VGN-Gebiet herausfahre oder in das VGN-Gebiet hineinfahre?

Das Semesterticket gilt nur für Fahrten mit den im gesamten Verbundgebiet freigegebenen Verkehrsmitteln in der 2. Klasse (Regionalzug, S-Bahn, U-Bahn, Tram, Stadt- und Regionalbus, Bedarfsverkehr). Bei einer Fahrt nach außerhalb des VGN-Gebiets muss somit zusätzlich noch eine Bahnfahrkarte gekauft werden.

  • Bei Fahrten mit Zügen des Regionalverkehrs aus dem Verbundgebiet nach Bahnhöfen außerhalb des Verbundgebiets (sog. ausbrechender Verkehr) gelten Verbundfahrscheine bis zum letzten Haltebahnhof des Zuges, der im Geltungsbereich des Verbundfahrscheins liegt.
  • Bei Fahrten mit Zügen des Regionalverkehrs von Bahnhöfen außerhalb des Verbundgebiets nach Zielen im Verbundgebiet (sog. einbrechender Verkehr) gelten Verbundfahrscheine ab dem ersten Haltebahnhof des Zuges, der im Geltungsbereich des Verbundfahrscheins liegt.

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